Präventionskonzept der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Rosenheim

Wir als evangelisch freikirchliche Gemeinde in Rosenheim nehmen unsere Verantwortung gegenüber den Kindern und Jugendlichen, die uns während des Gottesdienstes oder bei Freizeitaktivitäten anvertraut werden, sehr ernst. In gleicher Weise ist uns unsere Fürsorgepflicht gegenüber unseren zahlreichen ehrenamtlichen, vielfach auch jugendlichen und erwachsenen Mitarbeitern ein großes Anliegen. Um den gesetzlichen Vorgaben des Kindesschutzes Rechnung zu tragen und um mit einer akuten Kindeswohlgefährdung (KWG) z.B. im häuslichen oder gemeindlichen Umfeld professionell umgehen zu können, haben wir verbindliche, standardisierte Verfahrensabläufe für dieses Thema entwickelt. Diese werden wir stets den aktuellen gesetzlichen Standards anpassen. Entsprechende Leitlinien und verbindliche Richtlinien zu diesem Thema werden regelmäßig überarbeitet und weiterentwickelt.

Diese dienen sowohl dem Schutz der anvertrauten Kinder und Jugendlichen als auch der Fürsorge gegenüber den ehrenamtlichen Mitarbeitern, die mit großem Engagement ihre Freizeit und ihre Gaben in unsere Kinder-und Jugendarbeit einbringen:

1. Für alle Mitarbeiter steht ein professioneller Ansprechpartner zur Verfügung zu allen Fragen des Kindesschutzes und damit zu einer Vermeidung einer KWG. Alle Mitarbeiter durchlaufen eine umfassende Kinder- und Jugendleiterschulung. Hier werden alle wichtigen Themen im Zusammenhang mit dem gesetzlichen Jugendschutz behandelt, z.B. gesetzliche Grundlagen von Aufsichtspflicht, inhaltliche Gestaltung der Gruppenstunden sowie Auseinandersetzung der ehrenamtlichen Mitarbeiter mit angemessener Nähe und Distanz gegenüber den anvertrauten Kindern und Jugendlichen.

2. Für jeden Mitarbeiter muss ein erweitertes Führungszeugnis vorliegen.

3. Jede Kinder- bzw. Jugendgruppe wird in der Regel von 2 Gruppenleitern betreut. Bei gemischtgeschlechtlichen Gruppen stehen jeweils für die Kinder/Jugendlichen ein männlicher und ein weiblicher Gruppenleiter als Ansprechpartner zur Verfügung.

Als Ansprechpartner für alle Fragen zum Thema einer möglichen KWG, hat sich die Dipl. Sozialpädagogin (FH) Annette Bernegger (mobil 0170/2839130) zur Verfügung gestellt. Die Inhalte solcher sensibler Gespräche werden streng vertraulich behandelt. Frau Bernegger stellt ihren Arbeitsbereich in regelmäßigen Abständen in Mitarbeiter und Mitgliederversammlungen vor. Ihre Kontaktdaten sind für jeden am „schwarzen Brett“ oder auf der Homepage nachzulesen.

Sollte sich ein Verdacht auf eine KWG erhärten oder bei einer verifizierten KWG werden wir zeitnah das örtliche Jugendamt informieren.

Stand Juli 2016